Pilzkarte für Deutschland, Österreich und die Schweiz
Entdecke geeignete Wald- und Naturgebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit 20 Pilzarten, detaillierten Gebietsinformationen und einer Wetterkarte für deine nächste Pilztour.
NEUWetterkarte und 20 PilzartenKarte, Gebiete, Wetterkarte und Pilzwissen kostenlos. Premium ist ein Einmalkauf — kein Abo, keine Werbung.
Neu in der App
Die letzten beiden Updates haben Pilzgebiete deutlich erweitert: Zur Bewertung der Waldgebiete kommen jetzt der Wetterverlauf der vergangenen Wochen und das Wissen über 20 Pilzarten mit ihren eigenen Ansprüchen.
Jede Art stellt eigene Ansprüche an Baumpartner, Boden und Feuchte. Die Pilzbibliothek erklärt sie, mit Premium lässt sich die Karte danach filtern.
Mehr zu den ArtenWie viel Niederschlag ist zuletzt gefallen? Die Wetterkarte zeigt es flächig für Deutschland, Österreich und die Schweiz — kostenlos.
Mehr zum WetterInnerhalb großer Waldgebiete grenzt Premium bei geeigneter Datenlage die Flächen ein, an denen die Bedingungen besonders deutlich zusammenpassen.
Mehr zu den TeilbereichenVersion 1.3 mit 20 Pilzarten, kombinierbaren Artenfiltern und Satellitenansicht ist bei Google Play verfügbar. Das Update für iPhone und iPad folgt.
Die Datengrundlage
Ein Pilz ist der Fruchtkörper eines Geflechts, das ganzjährig im Boden lebt. Ob und wo er erscheint, entscheidet sich unter der Oberfläche: am Baumbestand, mit dem das Myzel eine Partnerschaft eingeht, an Bodenart und Säuregrad, am Wasserhaushalt, an Höhenlage und Relief.
Verschiedene Pilzarten stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an ihren Lebensraum. Pilzgebiete führt passende Standortdaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Schicht für Schicht zusammen und bewertet die ökologische Eignung jedes Waldgebiets — nicht nach einem einzelnen Merkmal, sondern nach dem Zusammenspiel.
Daraus entsteht für jedes Gebiet eine Einordnung in drei Eignungsstufen. Die App legt offen, worauf sie beruht und wie belastbar die Datenlage an dieser Stelle ist.
Neu · Pilzbibliothek
Nicht jeder Pilz wächst in jedem Wald. Der Steinpilz lebt in Partnerschaft mit Bäumen wie Fichte oder Buche, der Pfifferling mag saure, magere Böden — und der Parasol braucht gar keinen Baum, er steht am liebsten an der Waldkante. Ein guter Steinpilzwald muss deshalb noch lange kein guter Platz für Reizker, Rotkappen oder Parasole sein.
Die Pilzbibliothek beschreibt 20 Arten mit Lebensraum, bevorzugten Standortbedingungen, typischen Baumpartnern, Boden- und Feuchteansprüchen, Saison sowie Besonderheiten und Sicherheitshinweisen.
Mit Premium wählst du die verfügbaren Artenfilter einzeln aus oder kombinierst mehrere Arten und vergleichst, welche Gebiete zu deiner Auswahl passen. Wie fein die artspezifische Einordnung ausfällt, hängt von Art und Datenlage ab.
Die Bibliothek vermittelt Wissen, sie ist keine Bestimmungshilfe. Giftige Arten wie der Fliegenpilz sind klar als nicht essbar gekennzeichnet.
Neu · Wetter
Ein geeigneter Wald ist nur der Anfang. Ob Pilze erscheinen, hängt auch vom Wetterverlauf der vergangenen Wochen ab — von Niederschlag, Temperatur und Feuchte. Mit der Wetterkarte von Pilzgebiete siehst du, wie sich die Bedingungen entwickelt haben, und kannst deine nächste Pilztour besser planen.
Warum der Regen von gestern weniger erklärt, als viele denken
Der Steinpilz reagiert auf andere Signale als die Morchel im Frühjahr. Für fünf Arten ordnet Pilzgebiete das Wetter im Gebiet anhand von Studien ein, für alle anderen nach allgemeinen Wachstumsbedingungen.
Die Studien stammen aus Deutschland, Litauen, Spanien, dem Mittelmeerraum und den USA. Sie geben Orientierung, keine Fundprognose.
Gut zu wissen: Die Wetterkarte ist kein Regenradar und zeigt keine Pilzvorkommen. Die Farben stehen für aufbereitete, modellierte Wetterdaten, nicht für eine Messung an genau dieser Stelle. Studienwerte gelten für bestimmte Regionen und Waldtypen. Sie sind keine Formel für alle Arten und keine Fundgarantie.
Was die App kann
Die Karte ordnet Wald- und Naturgebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz in A, B und C ein — von sehr gut geeignet bis grundsätzlich geeignet. Dazu die Ortssuche und der bewusste Abruf des gewünschten Kartenausschnitts. Die Geodaten sind nicht überall gleich dicht; wie belastbar sie im jeweiligen Gebiet sind, zeigt die App mit an.
Zu jedem Gebiet siehst du Waldtyp, Boden und Feuchte, Höhenlage, Gelände, Größe — und die Datenqualität, unabhängig von der Eignungsstufe. Du musst der Karte nicht glauben, du kannst sie prüfen.
Wechsle zwischen Karte und Satellitenansicht, um Waldgebiete und ihre Umgebung aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.
Neu in Version 1.3Markiere besondere Plätze für dich selbst und ergänze persönliche Notizen. Deine privaten Markierungen bleiben lokal auf deinem Gerät — ohne Upload und ohne Synchronisierung. Wer die App löscht oder das Gerät verliert, verliert damit auch die Markierungen.
Der Saison-Hub zeigt, was gerade im Wald passiert und was das für die Pilze bedeutet — und wechselt mit der Jahreszeit automatisch mit. Kein Live-Orakel, sondern aufbereitetes Wissen zum typischen Verlauf.
Ein Gebiet kann ökologisch sehr gut geeignet sein und trotzdem in einem Schutzgebiet liegen oder Sammelbeschränkungen unterliegen. Pilzgebiete macht auf bekannte Schutzgebiete und mögliche Einschränkungen aufmerksam — auf Grundlage amtlicher Geodaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Verbindlich sind immer die örtlichen Regeln und Beschilderungen.
Aus der App
Zum Durchsehen seitlich wischen.








Kostenlos und Premium
Die Basisversion ist vollständig nutzbar und bleibt kostenlos. Premium ergänzt sie um die artspezifischen Werkzeuge und die Detailtiefe — als einmaliger Kauf.
Einmaliger Kauf. Kein Abo, keine Werbung.
Was uns wichtig ist
Pilzgebiete ist für alle, die Pilze sammeln. Wer seine Wälder seit Jahrzehnten kennt, nutzt die Karte, um neue Gebiete zu erschließen — nach einem Umzug, im Urlaub oder wenn der gewohnte Radius nicht mehr trägt. Und gerade Einsteiger gewinnen viel: Sie sehen zum ersten Mal, welche Faktoren beim Pilzwachstum zusammenspielen, statt eine ganze Saison lang zu raten. Was die App dabei bewusst nicht tut:
Iss nie einen Pilz, den du nicht sicher bestimmt hast. Im Zweifel hilft eine Pilzsachverständige oder ein Pilzsachverständiger vor Ort weiter.
Häufige Fragen
In Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Karte bewertet dort Wald- und Naturgebiete. Wie dicht und belastbar die zugrunde liegenden Geodaten sind, unterscheidet sich je nach Region — deshalb zeigt die App die Datenqualität zu jedem Gebiet mit an.
Die Pilzbibliothek umfasst 20 Arten — vom Steinpilz über Pfifferling, Maronenröhrling, Parasol, Reizker und Rotkappen bis zu Krause Glucke, Hallimasch und Totentrompete. Der Fliegenpilz ist als giftige Art klar gekennzeichnet. Mit Premium wählst du Arten im Artenfilter aus, einzeln oder kombiniert, und die Karte zeigt die Gebiete, die zu deiner Auswahl passen.
Pilzgebiete legt ökologische Standortdaten übereinander — Waldtyp, Boden, Wasserhaushalt, Höhenlage und Gelände — und ordnet jedes Gebiet in die Stufen A, B oder C ein. Das ist modelliertes Habitatpotenzial: Es zeigt, wo die Bedingungen passen, nicht, wo gerade Pilze stehen. Eine Fundgarantie gibt es nicht.
Nein. Pilzgebiete arbeitet mit ökologischen Standortdaten und bewertet ganze Waldgebiete. Es gibt keine Fundstellen anderer Nutzerinnen und Nutzer und keine Möglichkeit, welche zu teilen. Deine eigenen Markierungen bleiben auf deinem Gerät — wo genau du suchst, bleibt deine Sache.
Kostenlos zeigt sie flächig den modellierten Niederschlag für Deutschland, Österreich und die Schweiz, als Mittel der letzten 26 vollständigen Tage und mit fester Farbskala. Mit Premium kommen detaillierte Wetterwerte für einzelne Waldgebiete dazu. Die Wetterkarte ist kein Regenradar und zeigt keine Pilzvorkommen.
Kleinere Flächen innerhalb eines Waldgebiets, an denen die modellierten Standortbedingungen besonders gut zur gewählten Art passen. Es gibt sie nur dort, wo geeignete lokale Daten vorliegen — nicht in jedem Gebiet und nicht für jede Art. Auch ein Teilbereich ist keine bestätigte Fundstelle.
Die Basisversion ist kostenlos: Karte, Gebiete in den Stufen A, B und C, Ortssuche, Wetterkarte, grundlegende Gebietsdetails, Pilzbibliothek und Saisonwissen. Premium ist ein optionaler einmaliger Kauf und schaltet unter anderem die Artenfilter, die besten Teilbereiche, das detaillierte Gebietswetter und private Pilzpins frei. Kein Abo, keine Werbung.
Ja, mit Premium. Du kannst private Markierungen setzen und Notizen dazu schreiben. Sie werden nur lokal auf deinem Gerät gespeichert, nicht an uns übertragen und nicht synchronisiert. Wenn du die App löschst oder das Gerät verlierst, sind sie deshalb ebenfalls weg.
Nein. Die Bewertung beschreibt nur, ob ein Gebiet ökologisch geeignet ist. Ob und wie viel du dort sammeln darfst, regeln Schutzgebietsverordnungen und örtliche Bestimmungen. Die App weist auf bekannte Schutzgebiete hin, verbindlich sind aber immer die Regeln und Schilder vor Ort.
In deinen Stammwäldern vermutlich wenig — dort bist du der Karte voraus. Der Nutzen liegt woanders: in Gebieten, die du noch nicht abgelaufen bist. Die App führt Waldtyp, Boden, Feuchte, Höhenlage und Gelände an einer Stelle zusammen und legt offen, wie sie zu ihrer Einschätzung kommt. Diese Kombination gibt es sonst nirgends gebündelt, und mit Premium kannst du innerhalb eines geeigneten Gebiets die Teilflächen eingrenzen, an denen die Bedingungen besonders deutlich zusammenpassen.
Ja. Pilzgebiete gibt es im App Store für iPhone und iPad und bei Google Play für Android.