Pilzgebiete

Waldwissen

Wissen, das im Wald weiterhilft.

Gründlich recherchiert, verständlich erklärt und kostenlos – hier und in der App.

Unsere Arbeitsweise

So entsteht ein Beitrag

Ein Waldwissen-Beitrag entsteht nicht an einem Nachmittag. Wir nehmen uns für jede Frage Zeit, lesen die Forschung dazu und rechnen nach, bevor etwas auf der Seite steht.

Das Ergebnis ist für alle kostenlos, ohne Premium und ohne Anmeldung. Neue Beiträge erscheinen automatisch auch in der App.

  1. 1 · Die FrageEine echte Frage aus dem Wald

    Warum steht der Parasol am Waldrand? Wie viel Cäsium steckt heute noch in Pilzen? Wir starten mit Fragen, die beim Sammeln wirklich auftauchen.

  2. 2 · Die QuellenStudien statt Hörensagen

    Feldstudien, Übersichtsarbeiten und amtliche Messreihen, etwa vom Bundesamt für Strahlenschutz, der österreichischen AGES und dem Schweizer BAG.

  3. 3 · Die DatenNachgerechnet und eingeordnet

    Wir bereiten die Zahlen auf und sagen dazu, wie sicher eine Aussage ist. Wo die Forschung keine klare Antwort hat, steht das auch so da.

  4. 4 · Der BeitragVerständlich erzählt

    Mit Fotos aus dem Wald, Grafiken und Animationen. Jede Quelle steht direkt im Beitrag.

Deutschlandkarte mit der Pilzschub-Prognose für den 18. bis 25. Oktober 2026: gute Chancen an Nordsee und Küste und am Alpenrand, mäßig bis gut im Westen, zu trocken im Südwesten und im Osten

Neu · Oktober 2026

Noch ein Schub? Wann die Pilzsaison wirklich endet

Die Pilzsaison hat kein Datum, sondern ein Temperaturfenster. Zehn Jahre Zählung bei Bielefeld zeigen, wann es sich öffnet und wann es sich schließt, und warum es keine feste Zahl an Steinpilzwellen gibt.

Dazu ein Ausblick auf die zweite Oktoberhälfte 2026 mit Deutschlandkarte: Wo der Regen ab dem 7. Oktober noch einen Schub auslösen kann und wo es zu trocken bleibt. Mit einem kleinen Simulator zum Ausprobieren.

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Grundlage sind eine zehnjährige Zählung bei Bielefeld, Langzeitreihen aus der Schweiz, Norwegen und England, Fundmeldungen aus Deutschland und die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes. Alle Quellen stehen direkt im Beitrag.

Aufgeschirmter Parasol auf einem Moospolster in einem lichten Fichtenwald

Waldwissen

Der Parasol sucht keinen Baum

Die meisten Pilze im Wald haben einen Partner: einen Baum, mit dem sie handeln. Der Parasol nicht. Er lebt von dem, was der Wald liegen lässt — und steht deshalb genau dort, wo fast niemand sucht.

Der Beitrag zeigt, warum die Waldkante der beste Platz ist, welche Merkmale bei seiner Bestimmung helfen, wie viel eine Pfanne im wöchentlichen Cadmium-Budget ausmacht — und warum ausgerechnet er ein beliebtes Pilzschnitzel gibt.

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Grundlage sind ein Übersichtswerk zu dieser Art, Schwermetallstudien aus Polen und der Slowakei, der europäische Wochenwert für Cadmium, eine europaweite Phänologie-Auswertung, die deutsche Standortliteratur sowie Empfehlungen von BfS und DGfM. Alle Quellen stehen direkt im Beitrag.

Zwei Steinpilze mit hellbraunen Hüten im Moos eines Fichtenwaldes

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Steinpilz-Anzeiger — was funktioniert und was Mythos ist

Farn, Fliegenpilz, Mehlräsling oder Moos: Manche Faustregeln tragen erstaunlich weit, andere fallen genau dann durch, wenn man sich auf sie verlässt.

Der neue Beitrag zeigt, welche Anzeiger wirklich Standortbedingungen verraten, warum sie nie eine Fundgarantie sind und weshalb vier verschiedene Steinpilzarten für scheinbar widersprüchliche Regeln sorgen.

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Grundlage sind Zeigerwerte der Vegetationskunde, Feldstudien aus Deutschland, Kanada und Spanien sowie die ökologische Fachliteratur zu Mykorrhizapilzen. Alle Quellen stehen direkt im Beitrag.

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Der Echte Pfifferling — gelb, gesellig und ohne Eile

Pfifferlinge bleiben wochenlang stehen, mögen saure, magere Waldböden und sind beim Baumpartner erstaunlich offen. Bei uns heißen sie Pfifferling, Eierschwammerl oder Reherl — gemeint ist fast immer dieselbe Art: Cantharellus cibarius.

Wir haben zusammengetragen, was die Forschung über ihn weiß: welche Böden und Bäume er braucht, warum er so selten madig ist, was ihm der Stickstoff aus der Luft angetan hat, warum er nach mehr schmeckt als nach Pilz — und was beim Suchen anders ist als beim Steinpilz.

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Grundlage sind eine europaweite Erbgut-Studie zur Gattung, lebensmittelchemische Arbeiten der TU München und aus Finnland, Langzeitdaten zum Stickstoff sowie die Sammelregeln in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Jede Zahl auf der Seite ist mit ihrer Quelle verlinkt.

Drei junge, dottergelbe Pfifferlinge zwischen Moos und Buchenlaub
Frischer Steinpilz mit braunem Hut und genetztem Stiel im Moos eines Nadelwaldes

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Über Nacht da — wie der Steinpilz das macht

Ein Steinpilz wächst nicht wie ein Baum wächst. Er baut kaum neue Substanz auf, er füllt sich mit Wasser: Fruchtkörper bestehen zu rund 90 Prozent daraus, und der Pilz zieht es osmotisch aus dem Geflecht im Boden.

Wir haben zusammengetragen, was dazu tatsächlich gemessen wurde: wie schnell ein Fruchtkörper zulegt, warum das Bestandsalter das Tempo beeinflusst, was zehn Jahre Zählung in einem deutschen Buchenwald über den Auslöser sagen — und warum der Regen von gestern weniger erklärt, als alle denken.

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Grundlage sind Feldstudien aus Deutschland, Spanien und der Schweiz sowie Übersichtsarbeiten zur Wasserphysiologie von Pilzen. Jede Zahl auf der Seite ist mit ihrer Quelle verlinkt.

Waldwissen

Cäsium in Wildpilzen — endlich mit Zahlen statt Bauchgefühl

Vierzig Jahre nach Tschernobyl ist Cäsium-137 in manchen Waldpilzen weiterhin messbar, in anderen praktisch nicht. Beim Sammeln hört man dazu meistens entweder Panik oder Achselzucken — belastbare Zahlen fast nie.

Wir haben die aktuellen amtlichen Messreihen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aufbereitet und verständlich erklärt: welche Arten wie stark betroffen sind, warum der Steinpilz deutlich besser abschneidet als der Maronenröhrling, warum der Fundort mehr zählt als die Art, was die viel zitierten 600 Becquerel wirklich bedeuten — und was eine Pfanne Waldpilze rechnerisch tatsächlich ausmacht.

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Grundlage ist der am 26. August 2026 veröffentlichte Pilzbericht des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS-Bericht 78/26) mit 798 Messzeilen aus den Jahren 2023 bis 2025, dazu der AGES-Endbericht 2026 und der BAG-Jahresbericht 2025. Jede Zahl auf der Seite ist mit ihrer Quelle verlinkt.

Röhrlinge im Moospolster eines Fichtenwaldes

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